FAQ – Fragen & Antworten

Ja, die Anlage bleibt erhalten und wird weiter betrieben.

Nein, 2 Heizzentralen werden nicht benötigt. Das geplante BHKW wird in der bestehenden Heizzentrale aufgebaut.

Ja, es wird weiter betrieben und auch Instand gehalten.

Nein, das bestehende Netz wird weiter betrieben und Instand gehalten.

Ein BHKW ist ein Block – Heiz – Kraft – Werk

In einem BHKW werden Wärme und Strom gleichzeitig gewonnen. BHKWs zählen zu den energieeffizientesten Maschinen im Bereich der Energiewandlung.

Erneuerbare – Energie – Gesetz

Biogas aus einer Biogasanlage, welches auf Erdgas-Qualität aufbereitet wurde und in das Erdgasnetz eingespeist wurde.

Zur besseren Transparenz wird auch im neuen Vertragsverhältnis der Grundpreis mit der gleichen Einheit verwendet, €/m² netto (Preisstand 01.10.2013: 3,95 €/m² netto). 

Ja, von RWE ED wurde auch schon ein Mess- und Abrechnungspreis, sowie eine Eichgebühr für den Kaltwasserzähler berechnet.

Sämtliche Abrechnungskosten (Verwaltung, Porto, Forderungsmanagement) sowie die Mess- und Aufteilungsgebühren von z.B. Techem

Wenn Sie Mieter einer Wohnung sind, wird ein Heizkörpertausch meistens von Ihrem Vermieter veranlasst. Dieser muss der entsprechenden Messdienstfirma einen Auftrag für die Montage eines Heizkostenverteilers am neuen Heizkörper erteilen. Wenn Sie sich als Eigentümer einer Wohnung entschließen, einen Heizkörper auszutauschen, müssen Sie dafür Sorge tragen, dass der neue Heizkörper wieder ordnungsgemäß mit einem Heizkostenverteiler ausgerüstet wird. Die Kosten dafür sind ebenfalls von Ihnen zu tragen. Darüber hinaus sind unsere technischen Anschlussbedingungen zu beachten. Der neue Heizkörper muss für die Fernwärmeversorgung geeignet sein.

Für Objekte mit Heizkostenverteilern gilt: Mieter eines Objektes können Heizkörper nur mit schriftlicher Zustimmung des Vermieters entfernen lassen. Eigentümer können, ggfs. mit Zustimmung der Eigentümergemeinschaft, Heizkörper demontieren. Wir benötigen bei Demontage von Heizkörpern eine schriftliche Information, welcher Heizkörper zu welchem Zeitpunkt demontiert wurde. Vor Demontage sollte der Verbrauch für diesen Heizkörper schriftlich festgehalten werden. Wenn keine Ablesewerte vorliegen und wenn uns keine Mitteilung über die Demontage vorliegt, schätzen wir gemäß den Vorgaben der Heizkostenverordnung (§ 9a Abs. 1) den Verbrauch.

Die vorhandenen Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip sind auch über das Jahr 2013 hinaus zulässig. Allerdings müssen Erfassungsgeräte (Heizkostenverteiler), die vor dem 1. Juli 1981 eingebaut wurden, bis zum 31. Dezember 2013 ersetzt werden (Heizkostenverordnung, siehe § 5 Abs. 1 und 12 Abs. 2). In der Regel erkennt man diese Geräte daran, dass sie nur über eine Ampulle verfügen.

Grundsätzlich muss jeder Heizkörper mit einem Heizkostenverteiler ausgerüstet sein. Wenn nach einem Heizkörperwechsel o.ä. ein Heizkörper nicht mit einem Heizkostenverteiler versehen ist, muss eine Ausrüstung durch die zuständige Messdienstfirma erfolgen. Die Ausrüstung muss durch den Eigentümer/Vermieter der Wohnung beauftragt werden, da sich die Heizkörper nicht in unserem Eigentum befinden und daher nicht in unseren Zuständigkeitsbereich fallen. Die Kosten hierfür sind ebenfalls vom Eigentümer bzw. Vermieter zu tragen. Als Mieter wenden Sie sich bitte an Ihren Vermieter. Wenn zum Zeitpunkt der jährlichen Ablesung (zum Beispiel: 31. Dezember) kein Heizkostenverteiler vorhanden ist, muss der Verbrauch gemäß Heizkostenverordnung § 9a Abs. 1 für die vergangene Abrechnungsperiode geschätzt werden. 

Bei Mehrfamilienhäusern, die mit einem Einrohrheizungs-System ausgestattet sind, werden die Heizkörper in einer Ringleitung der Reihe nach mit Warmwasser durchströmt. Schlecht oder nicht isolierte Zuleitungs- und Verteilrohre geben so viel Wärme ab, dass in den Wohnungen, die nahe an der Heizanlage liegen, die Heizkörper selbst kaum benutzt werden, während weiter entfernt liegende Wohnungen oft nicht richtig warm werden. An den Heizkörpern installierte elektronische Heizkostenverteiler erfassen nur die Wärme, die vom Heizkörper selbst abgegeben wird; die Rohrwärme wird nicht erfasst. Dadurch werden in den wärmeren Wohnungen meist nur wenige Verbrauchseinheiten erfasst, in den kaum durch Rohrwärme erwärmten Wohnungen jedoch mehr Verbrauchseinheiten, da dort auch die Heizkörper benutzt werden müssen. Die Wärmeabgabe der Rohrleitungen kann die Verteilgenauigkeit der Heizkostenabrechnung wesentlich beeinflussen. Die novellierte Heizkostenverordnung besagt zu diesen Fällen in § 7: „In Gebäuden, in denen die freiliegenden Leitungen der Wärmeverteilung überwiegend ungedämmt sind und deswegen ein wesentlicher Anteil des Wärmeverbrauchs nicht erfasst wird, kann der Wärmeverbrauch der Nutzer nach anerkannten Regeln der Technik bestimmt werden.“ Im VDI 2077 Beiblatt „Rohrwärme“ sind die anerkannten Regeln der Technik beschrieben. Die VDI-Richtlinie legt fest, unter welchen Voraussetzungen die Korrekturverfahren angewendet werden können.

Es gibt drei Anwendungskriterien:

Anwendungsgrenzen lt. VDI 2077

 

  1. Verbrauchswärmeanteil unterschreitet die kritische Erfassungsrate ≤ 34%
  2. Standardabweichung der normierten Verbrauchsfaktoren ≥ 0,85
  3. Anteil der Niedrigverbraucher ≥ 15%

Sofern alle drei Kriterien innerhalb der definierten Anwendungsgrenzen liegen, ist der Anteil nicht erfasster Rohrwärmeabgabe in der Heizkostenabrechnung als wesentlich anzusehen.

Wenn für eine Liegenschaft alle drei Kriterien erfüllt wurden, kann die VDI 2077 angewendet werden.

Das gängige Verfahren zur rechnerischen Korrektur ist das Bilanzverfahren. Hierbei werden mit einer Formel die so genannten Rohrwärmeeinheiten ermittelt, die dann etwa nach Wohnfläche auf alle Wohnungen der Abrechnungseinheit aufgeteilt werden. Zusammen mit den Ablesewerten der einzelnen Heizkörper, die ggf. mit einem Umrechnungsfaktor multipliziert werden, ergibt sich die Summe der Verbrauchseinheiten, die anschließend in die Wärmerechnung übernommen werden.

Die Thermostatventile an den Heizkörpern in den Wohnungen und die Heizkörper selbst befinden sich im Verantwortungsbereich des Eigentümers/Vermieters der Wohnung. Wenn hier ein Defekt oder Problem vorliegt, wenden Sie sich daher bitte an den Eigentümer/Vermieter.

Kaltverdunstung bei Heizkostenverteilern nach dem Verdunstungsprinzip:
Die Verdunstung der Messflüssigkeit ist abhängig von der Temperatur und der Benutzungsdauer des Heizkörpers. Je höher die Temperatur in der Glasampulle ist, desto schneller verdunstet die Messflüssigkeit. Dies geschieht jedoch auch in geringeren Mengen über die Raumtemperatur, also bei abgeschalteten Heizkörpern, wie etwa in den heizfreien Sommermonaten. Dieser Effekt wird als Kaltverdunstung bezeichnet.

Wenn zum Jahreswechsel bzw. zum Abrechnungsstichtag neue Ampullen in die Heizkostenverteiler eingesetzt werden, sind diese überfüllt, d. h. dass die Ampullen bis über den Nullstrich mit Flüssigkeit gefüllt sind. Diese Überfüllung ist für die Sommermonate gedacht, in denen die Heizkörper nicht benutzt werden, in denen dennoch Flüssigkeit aus den Ampullen verdunstet. Findet die Jahresendablesung im Dezember/Januar statt, so lässt sich nicht umgehen, dass zuerst die Überfüllung der neuen Ampulle durch den Heizbetrieb verdunstet, obwohl diese ja eigentlich für die heizfreie Zeit vorgesehen ist.

Bei Zwischenablesungen ist in diesem Fall zu beachten:
Bei einer Zwischenablesung im oder vor dem Sommer muss eine Umrechnung der Überfüllungsmenge in Verbrauchseinheiten vorgenommen werden. Es wird also die anteilige Menge der Kaltverdunstungsvorgabe, die sich aufgrund der noch kommenden heizfreien Tage in der Ampulle befindet, in Verbrauchseinheiten umgerechnet und zum Ablesewert addiert.

Dies gilt lediglich für Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip.

Die Ampullen in den Heizkostenverteilern sind lediglich für einen Abrechnungszeitraum zugelassen. Wenn die Ampullen nicht gewechselt werden können, liegt ein Mehrjahresergebnis vor, welches nicht verwendet werden darf. In diesem Fall schreibt die Heizkostenverordnung (§ 9a Abs. 1) eine Schätzung für das gesamte Jahr vor. 

Heizkostenverteiler nach Verdunstungsprinzip:

Die Kunden erhalten bei der Jahresendablesung Ablesebelege von der Messdienstfirma, wenn Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip installiert sind.

Elektronische Heizkostenverteiler:

Bei elektronischen Heizkostenverteilern erstellen nicht mehr alle Messdienstfirmen Ablesebelege, da die Werte per 31. Dezember bzw. am Abrechnungsstichtag eines Jahres in den jeweiligen Geräten bis zum 31. Dezember bzw. bis zum nächsten Abrechnungsstichtag des Folgejahres gespeichert bleiben und somit jederzeit direkt am Gerät abgelesen werden können.

Elektronische Funkheizkostenverteiler:

Bei elektronischen Funkheizkostenverteilern wird kein Ablesebeleg erstellt, da keine Ablesung direkt in der Wohnung erfolgt. Die per 31. Dezember bzw. Abrechnungsstichtag eines Jahres in den Geräten gespeicherten Werte werden an die Messdienstfirma per Funk übertragen und bleiben bis zum 31. Dezember des Folgejahres in den einzelnen Geräten zur Kontrolle gespeichert. 

Die jährliche Ablesung findet zum Ende eines Abrechnungszeitraumes statt. Ist der Abrechnungszeitraum z. B. das Kalenderjahr, erfolgt die Ablesung zwischen dem 15. Dezember eines Jahres und dem 15. Januar des folgenden Jahres. Den jeweiligen Abrechnungszeitraum entnehmen Sie bitte Ihren Vertragsunterlagen.

Der genaue Ablesetermin wird von der Messdienstfirma/dem zuständigen Ableser rechtzeitig per Aushang im Treppenhaus bekannt gegeben. Wenn Sie es nicht ermöglichen können, diesen Termin einzuhalten, bekommen Sie einen zweiten kostenfreien Termin mitgeteilt. Sollte auch an diesem Termin keine Ablesung erfolgen können, muss die Anzahl der Verbrauchseinheiten gemäß den Vorgaben der Heizkostenverordnung (§ 9a Abs. 1) durch eine Schätzung ermittelt werden.

Wenn Sie als Eigentümer nicht selbst in einer Wohnung wohnen, liegt es dennoch in Ihrem Verantwortungsbereich, dem Ableser den Zutritt zur Wohnung zu ermöglichen. Der Ablesetermin kann bei uns, bei der Messdienstfirma oder bei den Nachbarn erfragt werden. Es ist uns leider nicht möglich, sämtliche Kunden, die nicht selbst in dem Objekt wohnen, separat über die Sammeltermine zu informieren.

Die jährliche Ablesung findet zum Ende eines Abrechnungszeitraumes statt. Jeder Kunde erhält zwei kostenfreie Termine. Bitte beachten Sie, dass diese Termine nicht individuell vereinbart werden können. Es handelt sich hierbei um Sammeltermine.

Konnte auch nach zwei Versuchen keine Ablesung in Ihrer Wohnung durchgeführt werden, wird Ihr Raumwärmeverbrauch gem. Heizkostenverodnung (§ 9a Abs.1), Warmwasser- bzw. Kaltwasserverbrauch gem. AVBFernwärmeV § 20 Abs. 2 bzw. AVBWasserV § 20 Abs. 2 geschätzt.

Bitte sorgen Sie für frei zugängliche Heizkörper und ggf. Wasserzähler. Die Ableser dürfen aus versicherungstechnischen Gründen keine Verkleidungen, Abdeckklappen oder Möbel entfernen.

Wir empfehlen Ihnen vor der Ablesung die aktuellen Zählerstände zu ermitteln und mit den vom Ableser notierten Werten zu vergleichen.
Sollten Probleme auftreten, wenden Sie sich bitte an uns.

Ihre Rechnung erstellen wir nach Ablauf eines jeden Abrechnungsjahres, sobald uns alle abrechnungsrelevanten Daten vorliegen. Ist das Abrechnungsjahr das Kalenderjahr können Sie im Frühjahr/Sommer des Folgejahres mit der Zusendung der Rechnung rechnen.

Ein Abrechnungszeitraum umfasst immer ein Jahr. Daher können wir für Kunden, welche während des laufenden Jahres aus einem Objekt ausziehen, die Rechnungen nur mit allen Rechnungen des Versorgungsgebietes zusammen erstellen. Ihre persönliche Rechnung wird aber für den von Ihnen genutzten Zeitraum eindeutig abgegrenzt.

Bei einer Zwischenablesung werden die Ampullen der Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip nicht gewechselt.

Es werden alle Verbrauchswerte der vorhandenen Messgeräte abgelesen und für die Schlussrechnung festgehalten.

Mieter, die direkt mit uns einen Vertrag haben:

Wenn Sie umziehen, können Sie als Mieter Ihren Versorgungsvertrag für Fernwärme mit einer Frist von zwei Monaten zum Ende Ihres Mietvertrages schriftlich bei uns kündigen.

Mieter, mit denen wir kein direktes Vetragsverhältnis haben:

Die Heizkosten sind Nebenpflichten des Mietvertrages und somit auch nur zum Mietende kündbar.

Eigentümer/Vermieter:

Als Eigentümer/Vermieter der mit Wärme zu versorgenden Räume sind Sie bei der Veräußerung verpflichtet, das Fernwärmeversorgungsunternehmen unverzüglich zu unterrichten [§ 32 (4) AVBFernwärmeV].
Eigentümer der mit Wärme zu versorgenden Räume sind bei Veräußerung verpflichtet, dem Erwerber den Eintritt in den Anschluss- und Versorgungsvertrag für Fernwärme aufzuerlegen [§ 32 (4) AVBFernwärmeV]. Das Versorgungsverhältnis kann erst beendet werden, wenn der Erwerber den Eintritt in den mit Ihnen bestehenden Vertrag schriftlich bestätigt.

Bitte teilen Sie uns mit Ihrer schriftlichen Kündigung auch Ihre neue Anschrift, ggf. neue Bankverbindung und eine Telefonnummer mit, unter welcher der Ableser einen Termin für die Zwischenablesung mit Ihnen vereinbaren kann.

Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip enthalten Ampullen mit einer Messflüssigkeit, welche entsprechend der Temperatur des Heizkörpers verdunstet. Es ist daher möglich, dass Flüssigkeit verdunstet, auch wenn Heizkörper nicht angestellt sind, besonders in den Sommermonaten. Aus diesem Grund sind die Ampullen bis über den Nullstrich befüllt. Diese Überfüllung gleicht diese so genannte Kaltverdunstung aus.

Die Heizkostenverteiler an den einzelnen Heizkörpern sind keine Messgeräte im herkömmlichen Sinne, d. h. sie messen nicht den Wärmeverbrauch. Die Anzeige der Heizkostenverteiler (Verbrauchseinheiten) dient lediglich zur Verteilung der gesamten Wärmekosten einer Abrechnungseinheit auf die einzelnen Wohnungen.

Die Heizkostenverteiler an den einzelnen Heizkörpern sind keine Messgeräte im herkömmlichen Sinne, d. h. sie messen nicht den Wärmeverbrauch. Genau genommen handelt es sich um ein so genanntes Messhilfsgerät, denn der Heizkostenverteiler erfasst keine physikalischen Einheiten, sondern zeigt abstrakte Recheneinheiten an. Diese Einheiten stellen den jeweiligen Anteil am Gesamtverbrauch im Gebäude dar. Erst aus dem Verhältnis mehrerer gleichartiger Heizkostenverteiler in einem Gebäude errechnet sich für jede einzelne Wohnung der Anteil an den Gesamtkosten des Blocks bzw. der an die Hausübergabestation angeschlossenen Gebäude.

Gemäß § 19 AVBFernwärmeV kann der Kunde die Nachprüfung der Messeinrichtungen durch die Eichbehörde oder eine staatlich anerkannte Prüfstelle verlangen. Wenn Sie eine Prüfung wünschen, wenden Sie sich bitte an uns. Bitte beachten Sie, dass Sie die Kosten der Prüfung tragen müssen, wenn kein Defekt festgestellt wird.

Die monatliche Abschlagszahlung aus der jeweiligen Rechnung ergibt sich aus Ihren individuellen Wärmekosten des vergangenen Jahres und der zu erwartenden Preisentwicklung des laufenden Jahres. Der Brutto-Rechnungsbetrag wird durch zwölf Monate geteilt, und die zu erwartende Preisentwicklung wird entsprechend berücksichtigt.

Beispiel bei einer zu erwartenden Preissteigerung von fünf Prozent:

Brutto-Rechnungsbetrag 1.200,- € / 12 Monate x 1,05 = 105,- € pro Monat

Wenn die in der Wärmerechnung ermittelten Verbrauchseinheiten nicht mit den abgelesenen Werten auf Ihrem Ablesebeleg übereinstimmen, kann dies folgende Gründe haben:

 

  • In Ihrer Wohnung befindet sich ein Heizkörper ohne Heizkostenverteiler. Für diesen Heizkörper mussten die Verbrauchseinheiten geschätzt werden.
  • Es wurde ein Heizkörper in Ihrer Wohnung gewechselt, und eine gewisse Zeit war der neue Heizkörper nicht mit einem Heizkostenverteiler ausgerüstet. Für diesen Zeitraum wurden die Verbrauchseinheiten für diesen Heizkörper geschätzt.
  • Befinden sich an Ihren Heizkörpern Heizkostenverteiler mit einer sogenannten Einheitsskala, die die jeweilige Leistung des Heizkörpers nicht direkt berücksichtigen, müssen die abgelesenen Werte noch auf die Leistung des Heizkörpers umgerechnet werden. Hierfür werden die Werte mit einem Bewertungsfaktor multipliziert.
  • Bei Heizkostenverteilern nach dem Verdunstungsprinzip und einem Nutzerwechsel im laufenden Jahr: Bei einer Zwischenablesung im oder vor dem Sommer muss eine Umrechnung der Überfüllungsmenge in Verbrauchseinheiten vorgenommen werden. Es wird also die anteilige Menge der Kaltverdunstungsvorgabe, die sich aufgrund der noch kommenden heizfreien Tage in der Ampulle befindet, in Verbrauchseinheiten umgerechnet und zum Ablesewert addiert.

Siehe auch „Was ist die Kaltverdunstung und welche Vorgaben gibt es?“

In der Preisliste ist dieser Wert nicht aufgeführt, da sich dieser Preis aus der Kostenverteilung gemäß Heizkostenverordnung ergibt. In der Wärmerechnung ist dieser Wert auf der Seite „Verbrauchs- und Kostenermittlung“ zu finden.

Die jährliche Wärmerechnung muss gemäß des bestehenden Versorgungsvertrages für Fernwärme erstellt werden. Bestandteil dieses Vertrages ist unter anderem die Heizkostenverordnung. In dieser Heizkostenverordnung (§ 7 Abs. 1) ist festgelegt, dass vorab die Gesamtkosten eines Blocks ermittelt werden müssen und diese dann zu mindestens 50 Prozent und maximal 70 Prozent nach der Anzeige der Heizkostenverteiler und der übrige Teil nach der Wohnfläche auf die Wohnungen zu verteilen sind.

Diese Art der Verteilung berücksichtigt, dass einige Wohnungen aufgrund ihrer Lage bei der Beheizung benachteiligt sind. Durch die Verteilung wird vermieden, dass beispielsweise außenliegende Wohnungen durch einen höheren Wärmebedarf gegenüber innenliegenden Wohnungen benachteiligt sind.

Diese Vorgaben sind Bestandteil der vom Gesetzgeber herausgegebenen Heizkostenverordnung.

In der Wärmerechnung wird Ihnen lediglich die Wärme für Raumheizung und die Erwärmung des Brauchwassers berechnet. Die Wassermenge selbst wird Ihnen nicht in der Wärmerechnung, sondern in der Kaltwasser- und Abwasserrechnung berechnet.

Aus diesem Grund wird in Ihrer Kaltwasser- und Abwasserrechnung die gesamte Wassermenge berechnet, die mit den Warmwasser- und Kaltwasserzählern gemessen wurde.

Die Berechnung der anfallenden Netzverluste ist zwischen unseren Wärmekunden und uns in den „Ergänzende Bedingungen der RWE Energiedienstleistungen“ geregelt, welche Vertragsbestandteil sind.

Die „Netzverluste“ ergeben sich im Wesentlichen aus der Summe folgender physikalisch bedingter Größen:

 

  • Technische Wärmeverluste an der Rohroberfläche
  • Erfassungstoleranzen der Wärmezähler im Rahmen der vom Gesetzgeber zugelassenen Eich- und Verkehrsfehlergrenzen

Der Gesamteffekt – rechnerische Differenz aus der Gegenüberstellung der vom Fernheizwerk abgegebenen und gemessenen Wärme und der Summe der Verbrauchsanzeigen der einzelnen Wärmezähler der einzelnen Objekte – wird aus den dokumentierten Anzeigewerten der Messeinrichtungen ermittelt.

Die technisch bedingten Wärmeverluste an der Rohroberfläche sind abhängig vom Volumenstrom, der Temperatur des Heizwassers (Vor- und Rücklauftemperatur), des Wärmedurchgangskoeffizienten und der Umgebungstemperatur.

Bei vergleichbaren Witterungsverhältnissen ist der Wärmeübergang praktisch konstant.

Ein nicht unerheblicher Teil der „Netzverluste“ ergibt sich aus den zulässigen Erfassungstoleranzen der Wärmezähler. Der Zähler kann im Laufe der Eichgültigkeitsdauer von fünf Jahren innerhalb der Toleranzgrenzen schwanken.

In der Regel führt dies zu Minusanzeigen. Daher sieht das Eichgesetz neben den Eichfehlergrenzen, die bei der labormäßigen Eichung bzw. Beglaubigung einzuhalten sind, für den eigentlichen Betriebszeitraum so genannte Verkehrsfehlergrenzen vor, die das Doppelte der Eichfehlergrenzen erreichen dürfen. 

Die von uns eingesetzten Messgeräte (Wasser- und Wärmezähler) unterliegen einer gesetzlichen Eichpflicht. Für die Messung dürfen nur geeichte Zähler verwendet werden. Wärme- und Warmwasserzähler müssen alle fünf Jahre und Kaltwasserzähler alle sechs Jahre gewechselt werden.

Heizkostenverteiler sind keine Messgeräte, sondern dienen lediglich der Verteilung der Gesamtwärmekosten und unterliegen daher nicht der Eichpflicht.

Der Kunde ist verpflichtet, monatliche Abschlagszahlungen bis zum Ende des Versorgungsvertrages für Fernwärme zu zahlen, auch wenn er bereits früher ausziehen sollte und weniger Wärme abgenommen wird.

Die Laufzeit des Vertrages regelt sich nach §§ 32, 33 und 37 Abs. (2) AVBFernwärmeV.

Es ist in der Energiewirtschaft üblich, dass vorrangig mit dem Eigentümer eines Objekts ein Vertrag abgeschlossen wird, um so die Versorgung des auf dem Grundstück befindlichen Objektes auf Dauer sicherzustellen. Diese Gewähr kann ein Mieter bei wechselnden Mietverhältnissen nicht übernehmen. Ein Vertrag mit dem Eigentümer ist ebenfalls notwendig zur Regelung der Wärmekosten etwa bei Leerstand des Objektes.

Aus den oben genannten Gründen ist eine vertragliche Vereinbarung über unsere Lieferungen und Leistungen zunächst mit dem jeweiligen Eigentümer abzuschließen. In diesen Vertrag kann ein Mieter für die Dauer des Mietverhältnisses eintreten. Bitte kontaktieren Sie uns in diesem Fall.

Sollte der Mieter nicht in den Vertrag eintreten, bleibt der Eigentümer unser alleiniger Vertragspartner und der Eigentümer erhält daher sowohl Zahlungserinnerungen als auch Vertragsunterlagen.

Die Kündigung bedarf in jedem Fall der Schriftform [§ 32 Abs. (6) AVBFernwärmeV]

Mietobjekte
Die Laufzeit des Vertrages regelt sich nach § 32, Abs. (2) der AVBFernwärmeV. Soweit die Mitteilung nicht mit dem Termin der Beendigung des Mietverhältnisses übereinstimmt, werden wir – unter Berücksichtigung der zweimonatigen Kündigungsfrist – vom Mietvertragsende bzw. Eingang Ihrer Kündigung bei uns ausgehen.

Bis zum Ende des Vertrages müssen auch die anfallenden Kosten von den Erben getragen werden.

Eigentumsobjekte
Die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme vom 20. Juni 1980 (AVBFernwärmeV), die Bestandteil des seinerzeit mit dem Verstorbenen geschlossenen Anschluss- und Versorgungsvertrages für Fernwärme ist, regelt in § 32 die Laufzeit dieses Vertragsverhältnisses.

§ 32, Abs. 4 der AVBFernwärmeV lautet:

„Ist der Kunde Eigentümer der mit Wärme zu versorgenden Räume, so ist er bei Veräußerung verpflichtet, das Fernwärmeversorgungsunternehmen unverzüglich zu unterrichten. Erfolgt die Veräußerung während der ausdrücklich vereinbarten Vertragsdauer, so ist der Kunde verpflichtet, dem Erwerber den Eintritt in den Versorgungsvertrag aufzuerlegen. Entsprechendes gilt, wenn der Kunde Erbbauberechtigter, Nießbraucher oder Inhaber ähnlicher Rechte ist.“

Die Eigentumswohnung/das Eigenheim ist vertraglich an die Fernwärmeversorgung gebunden, ein anderweitiger Bezug von Wärme bzw. Betrieb eigener Wärmeerzeugungsanlagen ist nicht gestattet.

Daher ist es unbedingt erforderlich, dass Sie bzw. die Erben bei einem eventuellen Verkauf der Eigentumswohnung/des Eigenheims sicherstellen, dass der Käufer in den seinerzeit mit geschlossenen Anschluss- und Versorgungsvertrag für Fernwärme eintritt.

Dies kann etwa dadurch geschehen, dass Sie eine entsprechende Klausel in den Kaufvertrag aufnehmen und den Käufer eindeutig auf den Eintritt in den Anschluss- und Versorgungsvertrag hinweisen.

Beispieltext für Kaufvertrag:
Die Versorgung des Eigenheimes/der Eigentumswohnung mit Wärme für Raumheizung und Warmwasser erfolgt durch die Thermago Berliner Siedlung GmbH.
Der Käufer verpflichtet sich, zum Zeitpunkt des Besitzüberganges in das bestehende Vertragsverhältnis über die Fernwärmeversorgung zwischen dem Verkäufer und der Thermago Berliner Siedlung GmbH einzutreten.

Unser Vertragsverhältnis mit den Erben endet erst mit dem wirksamen Eintritt des Eigenheim-/Eigentumswohnungskäufers in den bestehenden Vertrag.

Gem. § 18 Abs. (4) AVBFernwärmeV sind wir als Fernwärmeversorger für die Einhaltung der eichrechtlichen Vorschriften sowie die einwandfreie Anwendung der durch die AVBFernwärmeV vorgeschriebenen Messverfahren verantwortlich.

Diese sich aus dieser Verantwortung ergebenden Kosten sowie die Kosten für die Ablesung, Wartung und Instandhaltung, Erneuerung der Zähler und die Kosten für die Erstellung und den Versand der Abrechnung werden durch den Mess- und Abrechnungspreis abgedeckt.

Die Eichgebühren werden von der Eichbehörde bzw. einer amtlich zugelassenen Prüfstelle für die Eichung von Messgeräten erhoben. Die Höhe der Gebühren für die verschiedenen Messeinrichtungen sind in der „Eich- und Beglaubigungskostenverordnung“ in der jeweils gültigen Fassung festgelegt.

Die Nutzerwechselgebühr wird von der für die Zwischenablesung beauftragten Messdienstfirma erhoben. Diese Gebühr dient zur Deckung der Kosten für die Zwischenablesung und alle damit verbundenen Arbeiten wie etwa die Aufteilung der Wärmekosten auf die Nutzungszeiträume.

Diese Kosten hat immer der Kunde zu tragen, mit dem der Vertrag beendet wird.

Die Kündigung bedarf in jedem Fall der Schriftform [§ 32 Abs. (6) AVBFernwärmeV].

Mietobjekte
Die Laufzeit des Vertrags regelt sich nach § 32, Abs. 2 der AVBFernwärmeV. Soweit die Mitteilung nicht mit dem Termin der Beendigung des Mietverhältnisses übereinstimmt, werden wir – unter Berücksichtigung der zweimonatigen Kündigungsfrist – vom Mietvertragsende bzw. Eingang Ihrer Kündigung bei uns ausgehen.

Bis zum Ende des Vertrags müssen auch die anfallenden Kosten von Ihnen getragen werden.

Eigentumsobjekte
Die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme vom 20. Juni 1980 (AVBFernwärmeV), die Bestandteil des seinerzeit mit Ihnen geschlossenen Anschluss- und Versorgungsvertrags für Fernwärme ist, regelt in § 32 die Laufzeit dieses Vertragsverhältnisses.

§ 32, Abs. 4 der AVBFernwärmeV lautet:

„Ist der Kunde Eigentümer der mit Wärme zu versorgenden Räume, so ist er bei Veräußerung verpflichtet, das Fernwärmeversorgungsunternehmen unverzüglich zu unterrichten. Erfolgt die Veräußerung während der ausdrücklich vereinbarten Vertragsdauer, so ist der Kunde verpflichtet, dem Erwerber den Eintritt in den Versorgungsvertrag aufzuerlegen. Entsprechendes gilt, wenn der Kunde Erbbauberechtigter, Nießbraucher oder Inhaber ähnlicher Rechte ist.“

Die Eigentumswohnung/das Eigenheim ist vertraglich an die Fernwärmeversorgung gebunden, ein anderweitiger Bezug von Wärme bzw. der Betrieb eigener Wärmeerzeugungsanlagen ist nicht gestattet.

Daher ist es unbedingt erforderlich, dass Sie bei einem eventuellen Verkauf der Eigentumswohnung/des Eigenheimes sicherstellen, dass der Käufer in den seinerzeit mit geschlossenen Anschluss- und Versorgungsvertrag für Fernwärme eintritt.

Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass Sie eine entsprechende Klausel in den Kaufvertrag aufnehmen und den Käufer eindeutig auf den Eintritt in den Anschluss- und Versorgungsvertrag hinweisen.

Beispiel Text für Kaufvertrag:
Die Versorgung des Eigenheimes/der Eigentumswohnung mit Wärme für Raumheizung und Warmwasser erfolgt durch die Thermago Berliner Siedlung GmbH.

Der Käufer verpflichtet sich, zum Zeitpunkt des Besitzübergangs in das bestehende Vertragsverhältnis über die Fernwärmeversorgung zwischen dem Verkäufer und der Thermago Berliner Siedlung GmbH einzutreten.

Siehe auch „Einzug oder Auszug“

Eine Umrüstung ist nur für alle Wohnungen einer Abrechnungseinheit/eines Blocks einheitlich möglich und setzt das Einverständnis aller Nutzer voraus. Für die Eigentumswohnungen wird ein entsprechender Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft benötigt.

Als Mieter wenden Sie sich bitte an Ihren Vermieter, damit dieser eine Umrüstung der Abrechnungseinheit beauftragen kann.

Als Eigentümer wenden Sie sich bitte an die WEG-Verwaltung. Die WEG-Verwaltung kann dann mit uns die weitere Verfahrensweise abstimmen.